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Kreiszeitung Böblinger
Bote
Artikel vom: 25.08.2007
Andreas Jeschka räumt erneut alles ab
Billard: Turniere der BB-Tour im Böblinger Billard-Palast
erfreuen sich immer größerer Beliebtheit
Böblingen - Die BB-Tour verzeichnet steigende Teilnehmerzahlen.
18 Spielerinnen und Spieler waren beim vergangenen Durchgang im Billard-Palast
in Böblingen in Aktion. Mit dabei bekannte Gesichter sowie als
Einsteiger Nummer 100 und 101, Thomas Kramhöller und Marijan Ribicic.
Die drei Frauen im Feld, außer Monika Senne von Planet Pool Böblingen
waren noch Nina Felix und Simone Künzl am Start, gewannen ihre
Erstrundenpartie, beendeten das Turnier nach je zwei Niederlagen auf
dem neunten Platz und erhielten somit einen 50-Prozent-Startgeldgutschein.
Der Kampf um das garantierte Preisgeld, insgesamt 235 Euro, tobte vor
allem auf der Verliererseite, denn Eberhard Rücker (BSV Filderstadt)
und Jakob Belka (BC Sindelfingen) zogen schnell ins Halbfinale ein.
Stefan Künzl konnte nach seiner 4:5-Auftaktniederlage gegen Andreas
Keilmann drei Matches für sich verbuchen, bevor er wiederum auf
Keilmann traf und nach der zweiten Niederlage das Turnier auf Platz
fünf mit 15 Euro Preisgeld beendete. In der unteren Hälfte
des Turnierplans setzte sich Andreas Jeschka auf dem Weg ins Halbfinale
nacheinander gegen Bahram Zand, Thomas Kramhöller, Nina Felix,
Sercan Özdemir und Martin Brunsch durch, wobei er sich gegen Brunsch
bereits auf der Verliererstraße befand, ehe dieser gute Chancen
vergab.
In den Halbfinals kam es zu den Begegnungen Rücker gegen Jeschka
und Belka gegen Keilmann. Belka, nach drei Turniersiegen in Folge Topfavorit,
machte zu Beginn ungewohnte Fehler und lag schnell mit 0:3 im Rückstand.
In einer packenden Partie kämpfte er sich zurück - 5:5. Im
Entscheidungsspiel ließ Belka eine schwierige Fünf im Loch
klappern, während Keilmann den Tisch zum 6:5-Sieg abräumte.
Jeschka hatte gegen Rücker das Glück auf seiner Seite und
konnte sich nach misslungenen Stellungen mehrere Male mit Bandenstößen
befreien. Er zog klar mit 6:2 ins Finale ein.
Das Finale bestimmte ebenfalls Jeschka, der die Fehler Keilmanns konsequent
nutzte und mit einem weiteren 6:2 seinen zweiten Turniersieg bei der
BB-Tour feierte.