Presse
Kreiszeitung Böblinger
Bote
Artikel vom: 24.09.2005
Teilerfolg gegen Tiengen
Böblingen - Erste Runde. Planet Pool Böblingen startete
mit fünf Mannschaften in die neue Saison im Billard-Verband Baden-Württemberg.
Nach dem Aufstieg in die Baden-Württemberg-Liga und dem Weggang
zweier Leistungsträger musste die erste Mannschaft umgebaut werden.
Zu Andreas Jeschka stießen die Neuzugänge Andreja Klasovic
aus Belgrad, Benjamin Baier aus Konstanz und Andreas Keilmann aus Leinfelden.
Der erfahrene Auftaktgegner BSV Tiengen war nicht zu unterschätzen.
Klasovic bewies gleich seine Kämpferqualitäten und drehte
einen 3:7-Rückstand im 8-Ball noch in einen 8:7-Sieg um. Zu diesem
Zeitpunkt hatte Baier im 9-Ball bereits mit 9:5 gewonnen. Keilmann kam
im 8-Ball nicht ins Spiel - 3:8. Das 14/1 lief noch einige Zeit, bevor
Jeschka es denkbar knapp mit 125:124 für sich entscheiden konnte.
3:1 zur Halbzeit also - noch vier Partien waren zu spielen. Ein schneller
Sieg von Klasovic im 9-Ball sicherte den wichtigen vierten Punkt. Nach
deutlichen Niederlagen von Jeschka (8-Ball) und Baier (14/1) ruhten
alle Hoffnungen auf Andreas Keilmann, der sein 9-Ball-Spiel bis zum
Ende offen hielt, sich jedoch mit 7:9 geschlagen geben musste. Mit dem
4:4 konnten am Ende beide Mannschaften zufrieden sein.
Planet Pool II, ebenfalls aufgestiegen, konnte im ersten Landesliga-Match
nicht an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen und unterlag
trotz zweier Siege von Igor Koba bei BU Leonberg-Ludwigsburg II mit
3:5. Mit dem gleichen Ergebnis siegte die dritte Mannschaft (Bezirksliga)
gegen BU Leonberg/Ludwigsburg III. Zwei Siege von Waldemar Keller sowie
je ein Punkt von Petar Krolo, Timur Erenkon und Antonio Grabovac sicherten
den Erfolg.
Mit einem 8:0 gegen BV Pforzheim V setzte sich die vierte Mannschaft
an die Spitze der Kreisliga A3 Nordschwarzwald und unterstrich damit
ihre sportlichen Ambitionen. Noch nicht ganz in trockenen Tüchern
ist das 5:3 der fünften Mannschaft in der Kreisliga A2 Nordschwarzwald
gegen den PBC Rheinstetten V, der nur unter Protest spielte. Denn wegen
eines Staus konnten die Böblinger nicht pünktlich antreten.
Das letzte Wort hat der Verband.