Presse
Kreiszeitung Böblinger
Bote
Artikel vom: 25.11.2003
Billard: 39 Teilnehmer beim 1. Böblinger Junior-Cup am
Start - Timur Erenkon spielt stark auf
Durchs Hintertürchen noch auf Platz drei
Böblingen - Planet Pool Böblingen lud zum 1. Böblinger
Junior-Cup ein, und 39 Jugendliche aus ganz Baden-Württemberg kamen
in den Billard-Palast. 14 verschiedene Vereine schickten ihre besten
bis 18 Jahre alten Spieler in den Wettkampf.
Um die Zuschauer informieren zu können, standen an jedem Billardtisch
Anzeigetafeln bereit. Viele Mitglieder des Vereins sorgten für
reibungslosen Ablauf des Turniers. Gespielt wurde 9-Ball im Doppel-K.o.
auf sieben Gewinnspiele.
Die ersten Runden verliefen ohne größere Überraschungen,
anfangs hielten auch die elf Teilnehmer von Planet Pool noch gut mit.
Das sollte sich gegen die starke Konkurrenz jedoch bald ändern.
Nach der zweiten Runde standen außer Timur Erenkon alle Böblinger
mit dem Rücken zur Wand, mussten sich durch die Verliererrunde
kämpfen. Die ersten Opfer waren Melanie Iannizzotto, Denis Mustafov
und Patrick Troll, die sich mit dem 33. bis 39. Platz zufrieden geben
mussten.
In der nächsten Runde schied Philipp Troll mit 4:7 gegen den Pforzheimer
D'Aquino aus, zudem kam es zu rein Böblinger Duellen. Das Nachsehen
hatte in dabei Alexander Ortmann, der mit 4:7 Igor Koba unterlag, und
Sarah Priem die nach einem 5:7 gegen Waldemar Keller die Segel streichen
musste, aber als bestes Mädchen einen Sonderpokal einheimste.
Eine Runde weiter traf Eugen Wiese auf den guten Konstanzer Benjamin
Baier, der 7:1 gewann. Parallel hierzu musste sich auch Johannes Hubert
gegen Dany Baron (Fellbach) geschlagen geben. Ab diesem Zeitpunkt hatten
die Böblinger mit Erenkon und Igor Koba nur noch zwei Eisen im
Feuer. Koba verlor zunächst gegen Baron, dann siegte er zweimal.
Das Aus folgte nach einem 1:7 gegen Rainer Herrmann (Göppingen),
es blieb Platz 13.
Gegen Thomas Kramhöller (Feuerbach) verlor Timur Erenkon verpasste
durch ein 3:7 gegen Thomas Kramhöller (Feuerbach) das Halbfinale
der Gewinnerrunde, musste in die Hoffnungsrunde. Hier gewann er gegen
Stanislaw Kretz (Pforzheim) 7:5, Daniel Fischer (Pforzheim) 7:0 und
Benjamin Baier 7:3. Im Spiel um den Einzug ins Finale traf er wieder
auf Kramhöller, lag zunächst 2:5, glich zum 5:5 aus, verlor
knapp 7:5. Am Ende wurde der Böblinger somit Dritter.
Im anstehenden Finale standen sich Thilo Muff und Thomas Kramhöller
gegenüber, das Muff klar mit 7:3 für sich entschied.